11.07.2019
Energieminister Aiwanger präsentiert Perspektiven bayerischer Energiepolitik im Landtag

FREIE WÄHLER begrüßen Pläne für eigenes Wasserstoffzentrum

München. Weniger Stromleitungen, mehr Photovoltaik und ein eigenes Wasserstoffzentrum für Bayern: Energieminister Hubert Aiwanger hat heute im Landtagswirtschaftsausschuss seine Marschroute zur künftigen Energiepolitik Bayerns vorgestellt – und stößt damit auf große Zustimmung auch in der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion.
 
Deren wirtschaftspolitischer Sprecher Manfred Eibl sagte am Donnerstag, bereits acht Monate nach Start der schwarz-orangen Koalition trage die bayerische Energiepolitik deutlich die Handschrift der FREIEN WÄHLER. „Wir wissen es sehr zu schätzen, dass Hubert Aiwanger auf Bundesebene in kürzester Zeit einen Kompromiss zum Bau der umstrittenen Stromleitungen erzielen konnte. Das ist für Bayern ein großer Erfolg und entlastet besonders die Bürger in Nordbayern.“ Auch die Sonnenenergie auf benachteiligten landwirtschaftlichen Flächen baue der Freistaat nun auf höherem Niveau aus. „Und mit dem Photovoltaik-Stromspeicherprogramm werden Besitzer von Dachphotovoltaik sehr bald den Sonnenschein bis in die Nacht hinein verlängern können“, so Eibl zuversichtlich. 
 
Rainer Ludwig, energiepolitischer Fraktionssprecher, ergänzte, bis zur vollständigen Bewältigung der Energiewende gebe es noch viel zu tun. „Deshalb wollen wir die Energieforschung ausweiten – auch bei Energienetzen und der Kraft-Wärme-Kopplung. Die Schaffung eines eigenen Wasserstoffzentrums ist Aiwangers clevere Antwort darauf, dass wir viele verschiedene Technologien einsetzen müssen, wenn wir die Energiesektoren Wärme, Strom und Mobilität für einen besseren Klimaschutz miteinander verzahnen wollen.“ Unterm Strich kombiniere das Land sichere, bezahlbare, umwelt- und klimafreundliche Energie mit einer möglichst dezentralen Wertschöpfung und Erzeugung vor Ort, erklärte Ludwig weiter. Jetzt gelte es konkrete, ehrgeizige, aber auch realistische Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien anzusetzen.
 
Eibl: „Wir FREIE WÄHLER wollen den Schutz von Mensch und Natur mit den Anforderungen an einen modernen Wirtschaftsstandort von Weltrang unter einen Hut bringen – das sind wir nachfolgenden Generationen schuldig.“

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