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05.12.2020
Pizza to Go in Hauzenberg

Eibl: Leuchtturmprojekte sollten gefördert werden.

„Niederbayern beweist Erfindergeist.“, sagte Manfred Eibl anlässlich seines Besuches der Brauerei Apostelbräu in Hauzenberg. Wie viele Gastronomiebetriebe hat Brauereichef Rudi Hirz mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen. Neben seiner Brauerei und Destillerie betreibt Rudi Hirz, der auch 2. Bürgermeister der Stadt Hauzenberg ist, ein Lokal mit dem ersten Pizza DriveIn. Dieses Konzept hat ihm besonders zu Zeiten des Lockdowns geholfen, da er für das ToGo-Geschäft bereits perfekt vorbereitet war. Die Idee, das Hausgetränk Bayerns mit Pizza zu verbinden, kam ihm durch die Zusammenarbeit mit seinem Studienkollegen Matthias Müller. Das Konzept ging auf. Seine „Birreria“ kam gut an. „Mit seinem Konzept bewies Rudi Hirz, dass Bier in Bayern nicht nur mit bürgerlicher Küche gleichgesetzt wird.“, ist Eibl überzeugt.

Während seines Besuchs ließ er sich das neue Projekt des innovativen Diplom-Braumeisters erklären. Die Disco, die bisher dem Lokal angehängt war, wird nun zu einem Leuchtturmprojekt umgebaut. Hier entsteht nun eine Biererlebniswelt mit Brauwerkstatt, eigenem Seminar-/Eventbereich und Gästezimmern auf dem Areal der Privatbrauerei. Darüber hinaus werden die bestehende Küche und die Brauereigaststätte vergrößert und modernisiert. Idee der Erlebniswelt ist, auf alternative, wiederentdeckte Getreidesorten, wie Dinkel, Emmer, Einkorn, Hafer oder Roggen zur Bier-, Essig- und Whiskyherstellung aufmerksam zu machen und auf diese Weise einen Leuchtturm im Bereich Bierkompetenz und eigenwillige Bier-Kreationen zu schaffen, der weit über die Landesgrenzen Bayerns leuchtet und unzählige Gäste aus ganz Deutschland und der Welt anzieht.

Das Wohl seines Mitarbeiters liegt ihm dabei besonders am Herzen. Derzeit bemüht er sich, dass die Aufenthaltsgenehmigung des Mitarbeiters verlängert wird und bietet ihm eine Ausbildung an. Darüber hinaus sucht er eine Arbeitsmöglichkeit für dessen Frau. „Projekte wie diese müssen unbedingt gefördert werden, schaffen sie doch Arbeitsplätze und stärken den Tourismus in Niederbayern.“, so Eibl.

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