30.04.2020
Finanzielle Unterstützung bei Trockenheit im Wald

Ganz Deutschland ächzt unter der Trockenheit. Auch in Bayern leidet die Natur unter dem fehlenden Nass. Das zeigt sich auch in den Wäldern Bayerns. Nun gibt es Hilfe über eine Förderung.

Ganz Deutschland ächzt unter der Trockenheit. Auch in Bayern leidet die Natur unter dem fehlenden Nass. Das zeigt sich auch in den Wäldern Bayerns. Immer häufiger zeigen Bäume Anzeichen von Trockenheit. Um dem entgegenzuwirken, hat das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten nun die Fördermaßnahme „Bewässerung im Rahmen der Kulturpflege“ der neuen waldbaulichen Förderrichtlinie (Nr. 2.3.1 Waldföpr 2020) geöffnet.

Zur Bewilligung der Fördermaßnahme müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Forstfachliche Notwendigkeit einer Bewässerungsmaßnahme, um die Baumkultur zu erhalten (Nicht förderfähig ist eine Bewässerung zur reinen Ertragssteigerung.) Die forstfachliche Beurteilung erfolgt über die Bewilligungsbehörde.
  • Die zu fördernde Baumkultur darf nicht älter als fünf Jahre sein
  • Ausschließlich Förderung einer Einzelbewässerung
  • Förderung nur möglich, wenn die Anlage der Baumkultur gefördert wurde. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Kultur nach einer älteren Richtlinie oder der aktuellen Waldföpr gefördert wurde.

Stückzahlbezogene Förderung mit Festbetrag

Wer die Voraussetzungen für eine Förderung erfüllt, kann sich über einen stückzahlbezogenen Festbetrag von 1 € je bewässerter Pflanze und Bewässerungsdurchgang freuen. Bis zu zweimal im Jahr kann die Bewässerung auf derselben Fläche gefördert werden. Allerdings ist die Förderung auf höchstens 5.000 Pflanzen pro Antrag und maximal 20.000 Pflanzen je Antragsteller und Jahr begrenzt. Zum Jahresende erfolgt eine Evaluation, um die Förderrichtlinie um Regelungen und Kontrollverfahren zu ergänzen. Daher ist die Förderung vorläufig bis zum 31.12.2020 befristet. Ansprechpartner zum aktuellen Stand der Förderung und zur Antragstellung sind die Beratungsförsterinnen und Beratungsförster am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vor Ort.

 

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