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21.07.2020
Eibl: Unterstützungssystem von Bund und Land geplant

Aufschlussreich war der Besuch von Manfred Eibl in Hutthurm. Nicht nur Probleme waren zu besprechen, sondern auch Positives zu besprechen.

Interessantes erfuhr der Landtagsabgeordnete Manfred Eibl aus Perlesreut bei seinem Besuch in Hutthum. Gemeinsam mit dem neugewählten Bürgermeister Christian Grünberger, Johann Freund, 3. Bürgermeister und Heinz Pollak, Bürgermeister von Waldkirchen und Bezirksrat, besprach der Perlesreuter die Situation in Hutthurm. Dabei berichtete Bürgermeister Grünberger von den ersten Stundungen von Gewerbesteuern. Hier informierte Manfred Eibl über ein geplantes Unterstützungssystem von Bund und Land, das zeitnah kommen wird.
Bei den Kindergärten möchte Hutthurm einen neuen Weg gehen. Mit einem Bauernhofkindergarten soll dem Zuwachs an Betreuungsbedarf in der Gemeinde entsprochen werden. Für das neue Kindergartenjahr sind weitere zwei Gruppen geplant.

Wie in vielen bayerischen Gemeinden ist auch in Hutthurm Breitband ein Thema. Hier ist die Gemeinde zwar gut aufgestellt, es gibt aber noch ein paar Baustellen, die laut Grünberger angepackt werden müssen. Eibl informiert über ein neues Gigabit-Programme, bei dem die Ausbaumaßnahmen die Kommune selbstständig durchführen kann. Somit würden die langen Wartezeiten wegfallen.

Ein Problem, das auch Waldkirchen betrifft, ist der Schulbus. Die Gymnasiumschüler aus Hutthurm, die nach Waldkirchen fahren müssen, haben leider nur beschränkt Möglichkeiten, die Busse zu nutzen, da das Netzwerk nicht landkreisübergreifend gedacht ist. Hierzu will Pollak gemeinsam mit Grünberger und Eibl Gespräche mit den zuständigen Behörden führen, um Lösungen für Hutthurms Schüler zu finden. In diesem Zusammenhang berichtet Manfred Eibl über die neue Mobilitätsstudie, über die mithilfe der Bürger ein neues verkehrsmittelübergreifendes Konzept erstellt werden soll.

Pollak wies die beiden Bürgermeister auf die Fördergelder des Bezirkes hin. So stehen zum Beispiel im Bereich Vereine und Jugendbeauftragte 1,8 Milliarden Euro zur Verfügung. Zudem motivierte er die beiden Bürgermeister dazu, sich für das Kulturmobil als Austrageort zu bewerben. Darüber hinaus suche der Bezirk immer Preisträger aus der Region für den Kulturpreis. Grünberger hatte hier direkt eine spontane Idee und wird für den Kulturpreis einen Hutthurmer vorschlagen. Alle Beteiligten gingen mit neuen Ideen und Vorstellungen aus diesem Gespräch.

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