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07.10.2020
DigitalPaktSchule in Sonnen auf gutem Weg

Die Digitalisierung in Sonnen geht in großen Schritten voran.

Interessant war der Besuch in jedem Fall. Der Landtagsabgeordnete Manfred Eibl besuchte mit seiner Mitarbeiterin Simone Hannen die Gemeinde Sonnen und traf hier auf den Bürgermeister Klaus Weidinger, den 2. Bürgermeister Michael Fenzl sowie den 3. Bürgermeister Reinhard Brandstetter. Bereits nach kurzer Zeit befanden sie sich in einem intensiven Austausch.

So war die Kinderbetreuung ein wichtiges Thema für alle Beteiligten. Derzeit wird der Kindergarten ausgebaut, um die benötigten Plätze zu schaffen. Darüber hinaus wird derzeit der DigitalPaktSchule von der Gemeinde umgesetzt, da nur eine optimale digitale Bildungsstruktur auch einen modernen Unterricht ermöglicht. In diesem Zusammenhang wurde der entsprechende Breitbandanschluss bereits beantragt. Derzeit erstellt Schulleiter Johann Ippenberger für beide Schulhäuser ein Digitalkonzept, das zur Beantragung der Fördergelder benötigt wird.

Während es in Sachen Kinderbetreuung und digitale Schule in großen Schritten vorangeht, gibt es im Bereich RZWas noch einiges zu tun. Zwar besitzt die Gemeinde Sonnen eine eigene Wasserquelle und eine sichere Zweitquelle, es muss aber noch geklärt werden, was künftig mit der Kläranlage passiert. Die Genehmigung für den derzeitigen Betrieb läuft bis 2024. Daher muss gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt geklärt werden, wie weiter verfahren wird. Eibl wies die Bürgermeister in diesem Zusammenhang auf die neuen RZWas 2021 hin, die für die Gemeinde Sonnen gelten würden. Er informierte ebenfalls über die Problematik Flächenfraß. Der Landtagsabgeordnete betonte, dass ein Handeln unbedingt notwendig sei und ein Lösungsschlag vorangetrieben werden muss, da ansonsten die Kommunen in ihrer Handlungsfreiheit sehr eingeschränkt werden. Insbesondere wird auch in den nächsten Jahren immer mehr auf die Entwicklung im Innenbereich sowie auf Bestand gesetzt. Daher wurde das Förderprogramm „Innen statt Außen“ ins Leben gerufen. Manfred Eibl schlug den Bürgermeistern vor, bereits im Vorfeld in den Ortsteilen die Flächennutzungspläne anzupassen, um handlungsfähig zu bleiben.

Ein großes Problem ist für die Gemeinde der teerhaltige Straßenaufbruch bei der Sanierung der Gemeindestraßen. Hier entstehen hohe Entsorgungskosten für die Kommune. Eibl, der in seiner Zeit vor der Politik, in diesem Bereich beruflich tätig war, zeigte hier einige Möglichkeiten zur Kostenreduzierung auf. Zum Abschluss besuchten die Politiker das 2015 sanierte Schulgebäude mit dem derzeit ausgelasteten Schulbetrieb.

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