13.04.2021
Digitale Gründerzentren

Das grenzüberschreitende Gründerzentrum (GreG) ist ein Verbundkonzept der niederbayerischen Landkreise Rottal-Inn und Freyung-Grafenau, das sich in den bestehenden Verbund des Gründerzentrums Digitalisierung Niederbayern eingliedert.

Manfred Eibl, dem wirtschaftspolitischen Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, war es ein großes Anliegen, den Standort Freyung des GreG zu besuchen und sich ein Bild zu machen, wie es hier vorangeht.

Kreativen Köpfen mit innovativen Geschäftsideen, disruptiven Produktentwicklungen, bedarfsorientierten IT-Lösungen oder Smart Services wird hier die ideale Infrastruktur für den Aufbau ihres Startups geboten. Existenzgründer finden individuelle Arbeitsplatz-Lösungen, spannende Weiterbildungen und Veranstaltungen sowie ein weitreichendes Netzwerk aus Unterstützern und Kapitalgebern. Eibl: „Das Besondere an GreG ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Österreich und der Tschechischen Republik. Dafür eignen sich die beiden Standorte Pfarrkirchen und Freyung geradezu ideal. Hinzu kommen noch die Potenziale des international ausgerichteten European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen sowie des Technologie Campus Freyung mit seiner anwendungsorientierten Forschung.“

Durch die Verknüpfung des GreG mit den bereits bestehenden Gründerzentren LINK (Landshut), ITC (Deggendorf) und INN.KUBATOR (Passau) sowie den vielfältigen Initiativen rund um Digitalisierung und Unternehmertum ist ein niederbayernweites Netzwerk zur Unterstützung der Gründerszene mit Blick über die Landesgrenzen hinaus entstanden.

Eibl berichtet von „Werk 1“ in München, dem ersten Gründerzetrum in Bayern. Die Situation in unserem ländlichen Raum sei eine gänzlich andere als in Großstädten, so Eibl. Dem müsse Rechnung getragen werden, etwa durch Außenstellen in Kommunen für die Neugründer, denn die längeren Fahrtwege erfordern ein angepasstes System.

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