13.04.2021
Austausch mit Herrn Schmucker den neuen Amtsleiter der ALE

Enorme Nachfrage nach den Instrumenten der Ländlichen Entwicklung

MdL Manfred Eibl besucht ALE

Landau a.d.Isar. Der neue Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE) Nie-derbayern, Hans-Peter Schmucker, traf sich mit dem Landtagsabgeordneten Man- fred Eibl zum gegenseitigen Informations- und Meinungsaustausch.

Schmucker berichtete, dass derzeit rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am ALE Niederbayern als Geodäten, Geographen, Techniker, Agraringenieure, Archi-tekten, Landschaftsplaner, Bauingenieure, Regionalmanager, Juristen und Verwal-tungsfachkräfte beschäftigt sind, um den gegebenen politischen Auftrag zu erfüllen. Ziel sei es, den ländlichen Raum mit seinen Dörfern und Landschaften nachhaltig zu stärken und für die dort beheimateten Menschen gleichwertige Lebensverhältnisse wie in den Städten zu schaffen. Ausgewählte Projekte der Ländlichen Entwicklung würden durch das ALE von der Planung bis zur Umsetzung fachlich begleitet und finanziell unterstützt.

Derzeit befinden sich am ALE Niederbayern mehr als 450 Projekte mit einer noch wesentlich höheren Anzahl an Einzelmaßnahmen in Bearbeitung. „Dies zeigt“, so Schmucker wörtlich, „dass unsere Instrumente bestens auf die Bedürfnisse des ländlichen Raums abgestimmt und enorm nachgefragt sind. Dieser großartige Er-folg hat jedoch auch seine Schattenseiten. Denn die Anträge auf Förderung über-steigen die finanziellen Möglichkeiten des ALE Niederbayern bei weitem. Speziell in den letzten drei Jahren hat man in guter Absicht zu vieles in Aussicht gestellt, das sich nur über einen längeren Zeitraum hinweg realisieren bzw. finanzieren lässt. Die in diesem Zusammenhang dringend notwendige Konsolidierung wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Dennoch ist kein zugesagtes Projekt grundsätzlich in Frage gestellt“.

MdL Manfred Eibl betonte in dem Gespräch, dass sich bereits mehrere Gemeinden wegen der ausbleibenden Auszahlung von Zuschüssen an ihn gewandt hätten. Er verwies darauf, dass die Kommunen die Zuschüsse des ALE Niederbayern fest ein-geplant und nun Probleme bei der Aufstellung ihrer Haushalte hätten. Wenn abseh-bar in diesem und evtl. auch in Folgejahren keine Auszahlungen erfolgen können,

Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern

Presseinformation vom 08. April 2021

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solle das Amt den betroffenen Gemeinden zumindest zeitliche Perspektiven aufzei-gen.

„Daran wird bereits mit Hochdruck gearbeitet“, versicherte Schmucker. „Sobald eine solide Datenbasis vorliegt, wird sich das Amt mit konkreten Aussagen an die be-troffenen Kommunen wenden.“ Der Amtsleiter bat allerdings um Verständnis dafür, dass dies noch etwas Zeit in Anspruch nehmen werde.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs wurde speziell auf die Bedürfnisse der Integrier-ten Ländlichen Entwicklung „Ilzer Land“ eingegangen. Zur Behandlung dieses The-mas war auch der neue Vorsitzende des Trägervereins, Herr Werner Weny, mit an-gereist.

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